Pressestimmen

"Von enormer Bühnenpräsenz und Koloraturgewandtheit war der Xerxes."

Frankf. Rundschau 1995

 

"Hervorzuheben sind unter den Protagonisten Gabriela Künzler, die in der Kastratenpartie des
Oreste durch ihren schönen, ausgeglichenen und schlank geführten Mezzosopran besticht.
Sie zeigt sich stimmlich und stilistisch kompetent."

Concerto, Schallplattenbesprechung 1995

 

"Gabriela Künzler hat kämpferische Stärke ebenso in der Stimme wie verzweifeltes Piano und
rauchige Verruchtheit. Kurzum: Alle Vitalität wohnt in Carmen, alles Feuer geht aus von dieser
unheimlichen, unnahbaren, aber selbstbewusst nach Freiheit strebenden Erscheinung."

Frankfurter Neue Presse 1998

 

Gabriela Künzler gestaltete die Rolle des Octavian mit hinreißender Intensität, stimmlich wie darstellerisch beeindruckend, mit voluminösem, aber auch fein nuancierendem Mezzosopran.

Wiesbadener Tagblatt 1999

 

Künzler präsentierte ein genau ausgefeiltes Rollenportrait . Sie sang mit großer Intensität, herrlichen Legato-Bögen und ausgesprochen ausdrucksstark. Zudem zeigte sie viel Gespür für die Musik von Donizetti. Mit ihrer Leistung braucht sich Gabriela Künzler nicht hinter den großen Interpretinnen der Elisabetta, z.Bsp. Agnes Baltsa oder Shirley Verrett, zu verstecken.

Maintal Tagesanzeiger 2000

 

In der Rolle des "Hass"("La Haine") ist Künzler ein Energiebündel, eine gefährliche Kreatur und als Höllengestalt die beeindruckendste Bühnenfigur. Ihr Mezzo glühte diabolisch, und sicher wirbelte sie ihn durch die wahrscheinlich virtuosesten Läufe der Oper Armide.

Opernwelt 2004

 

Unter diesem Motto umkreisten Gabriela Künzler und Antonio Grimaldi in der Reihe der Schubertiaden im Foyer des Staatstheaters Wiesbaden die Bandbreite der Gefühle und Gedanken des deutschen romantischen Liedes. Es war ein freudig begrüßtes Wiedersehen mit der beliebten Sängerin, die von 1990 - 2005 festes Ensemblemitglied am Wiesbadener Haus war.
In einer Gruppe von Liedern Franz Schuberts, die sie mit Texten Hermann Hesses bereicherte, imponierte wieder das weiche, warme Timbre und die frei strömende Linie, besonders auch dort, wo die gestandene Bühnensängerin dramatisch gefordert war ("Sehnsucht" und "Schiffer").
In den "Zigeunermelodien" von Antonin Dvorak gab sie ungehemmter mährischer Lebensfreude in wunderschön ausgewogener und strömender Linie Raum. Der herzliche Beifall galt außer Künzler dem souverän, feinfühlig und flexibel begleitenden Antonio Grimaldi. Als Zugabe folgte schließlich Gustav Mahlers "Dort oben am Berg".

Von R. Hörnicke, Wiesbadener Kurier, April 2007